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Die Erzählerin kommt aus der Tradition der orientalischen Erzählkunst.
Ihre Geschichten, geprägt von einer anderen Sprachform, Religion
und Tradition, handeln vom Alltag der Menschen im Irak, von ihren
Hoffnungen und Träumen. In leisen und lauten Tönen entführt sie
ihr Publikum in die Basare Bagdads. Huda Al-Hilali greift insbesondere
Themen auf, die wenig Beachtung finden neben den herrschenden Klischees
vom Irak wie Einparteiendiktatur, Unterdrückung von Minderheiten
und Oppositionen, Aufrüstung. In ihren Erzählungen hinterfragt sie
die Stellung der Frauen. Sie will mit ihren Geschichten den Alltag
in diesem isolierten Land zum Ausdruck bringen.
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